NEULAND - der Subaru Libero

// Unser eigenes Reisemobil – ein kleiner Riese mit Entdeckerdrang

Ansatzweise dürftet ihr es jetzt schon mitbekommen haben, was es mit dieser Reise-Geschichte auf sich hat. Dass wir in Kirgistan mit unserer persönlichen Entdeckungsreise starten wollen und danach Richtung Süden über den Pamir-Highway nach Tadschikistan weiter wollen. Ab August, drei Monate lang ein kleines Abenteuer. So stellen sich Vanessa und ich diese Reise momentan vor.
Alle Details dazu wollte ich (Christian) natürlich auch noch nicht ausplaudern. Spannungsbogen und so…

Aber welcher Zufall war eigentlich dieses Mal dafür verantwortlich, wo auf diesem Planeten wir unsere Fußabdrücke im Austausch gegen Fotos hinterlassen wollen? Genau hier kommt unser neues Reisemobil, ein Hingucker seinesgleichen, ins Spiel!

Schnallt euch an! Ich darf euch unseren „neuen“ Subaru Libero Domingo vorstellen.

Hab´ ich meine Zuneigung für diesen kleinen Alleskönner schon erwähnt? 3,5 m kantige, japanische Ingenieurskunst! 🙂
Ich bin mir sicher ihr könnt nachvollziehen, warum ich mich schon jetzt in dieses Auto verliebt habe!!!

Aber mal von Anfang an. Wie kamen wir nun zu unserem Libero? Oder war es doch umgekehrt und der Libero hat UNS gefunden?

Ein guter Freund von mir, Gregor, fährt gern mit seinem T3 syncro in der Weltgeschichte herum. (schaut mal auf www.facebook.com/syncroadventuresspucki)
Und als leidenschaftlicher „Globetrotter“ bzw. „Overlander“ ist er natürlich in der Szene umtriebig und aktiv. So kam Gregor zum Globetrotter-Rodeo, das Event welches von Stefan veranstaltet wird.
Und so kam es auch, dass Gregor davon Wind bekam, dass Stefan einen kleinen aber feinen Bus zu verkaufen hat, mit dem er selbst aus Zeitgründen nicht mehr reisen kann.

Eines Tages hab´ ich Gregor gegenüber mal erwähnt, dass ich dem „Camperlife“ wohl auch einiges abgewinnen könnte. Es dürfte allerdings auf einer der berüchtigten Partys von Gregor gewesen sein, denn 100 % Ernst hatte ich das damals sicher nicht gemeint.
Denn: Meine KFZ-Schrauber-Ambitionen sind früher (leider) nie wirklich ausgebrochen. Ich war nie ein Benzinbruder, der ölverschmiert am heißen Eisen schraubte. Was wohl zur Folge hatte, dass ich nun mit meinem Kompaktwagen inklusive Werksgarantie, rostfreiem Metallic-Lack und Standard-Alufelgen mehr als zufrieden bin.
Soll heißen: Ich hatte nie ernsthaft vor mir ein Auto zu kaufen, bei dem ich Angst haben muss, dass es das nächste „Pickerl“ nicht bekommen könnte oder es sonst in irgendeiner Form zu viel meiner Aufmerksamkeit oder Arbeit verlangen würde. Oder gar ein Auto, welches die Zeit der Sowjetunion noch miterlebt hat.

Ich weiß nicht ganz, ob Gregor sich dessen bewusst war …

„Das wär doch was! ;-)“ meinte er, als er mir den Link zu einem Online-Inserat geschickt hat.
„Subaru Libero Domingo 4×4 Van/ Minivan“ stand dort. So weit, so gut!

Die Bilder im Inserat waren ansprechend. Bus in der Steppe. Bus auf Bergstraße. Bus am Pamir-Highway. Okay, man kann in diesem Subaru gut zu zweit herumreisen …
Und erst die Optik mit der uns der Libero aus dem Internet entgengengelacht hat … wirklich einzigartig und sehr sympathisch! Wenn Mr. Bean mit Freundin und dem Ausmaß meines Fotoequipments reisen würde, wäre der Libero wie geschaffen für ihn!

Aber der letzte Satz im Inserat hat es uns dann schlussendlich wirklich angetan und unser Interesse entfacht …

„Achtung: Auto steht in Bischkek, Hauptstadt von Kirgisistan!“

Der Libero kam ursprünglich aus Österreich und war sozusagen bereits „fernreise-erfahren“ und wartet seit ein paar Jahren in Bischkek auf weitere Reisen.
Die Abenteuerlust war bei uns nun schlagartig geweckt!

Es folgten zwei lange Telefonate mit Stefan, der sich Zeit nahm und sich meinen laienhaften Fragen stellte. (es ist schließlich essenziell zu wissen, ob der nachträglich eingebaute Radio einen USB-Anschluss hat oder nicht)
Zudem erzählte er mir alles wirklich Relevante und Wissenswerte bezüglich des Libero.
Stefan machte keinen Hehl daraus, dass die Kühlung auf 4600 m über NN (bei Passüberquerungen am Pamir-Highway keine Ausnahme) Schwächen zeigt. Oder auch, dass er schon drei Jahre in Bischkek geparkt ist und man mit eventuellen Standschäden rechnen müsste.
Stefan hat jedoch seine volle Unterstützung angeboten und bei meiner Kaufzusage machten wir uns noch einen Service-Termin in Bischkek aus.
Ihm gefiel es, dass der Libero zum Reisen eingesetzt werden sollte und mir, dass Stefan so spontan war und mit nach Kirgistan fliegen würde, um den Bus zu checken.

Ein paar Monate später, es ist April, stehe ich mit Stefan vor dem Guesthouse in Bischkek und wir sind beide happy.
Einerseits, weil Bier in Bischkek sehr günstig ist und wir ein paar supergemütliche und interessante Tage miteinander dort verbrachten. Andererseits, weil der Libero außerordentlich brav schnurrt, die notwendigen „Pflegehandgriffe“ erledigt sind und weil es einfach richtig spaßig ist in diesem besonderen Bus herumzufahren!

to be continued 😉

4 thoughts on “NEULAND – der Subaru Libero

    • biemann-photography

      Servus Tom!
      Ja… die Sache ist schon ziemlich genial! Irgendwie eine Fügung des Schicksals…
      Eine Reise im Vorfeld groß zu planen liegt mir nicht, daher ist es super, dass sich das alles so „ergeben“ hat 🙂

      Danke und viel Spaß beim Blog-lesen!

  1. Kerstin Maier

    Ich bin ganz begeistert und auch schon unglaublich gespannt auf eure Berichte:). Aber das gute Stück braucht unbedingt einen NAMEN!!!!

    • biemann-photography

      Hey Kerstin!
      Begeistert & gespannt…. ich bin entzückt 🙂
      Jaja, einen Namen…. gefällt dir „Libero“ nicht?
      Ich glaub wir prüfen mal seinen Charakter… und Vanessa kennt den Libero ja noch nicht mal persönlich! ^^


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