Eine abenteuerliche Reise nach Zentralasien steht bevor!

// Kirgisistan – Start in ein Abenteuer in Zentralasien

Zentralasien hat als Reiseziel schon vor längerer Zeit mein Interesse geweckt. Ende letzten Jahres ist dann Kirgisistan – aufgrund eines schrägen Online-Inserates – von der Peripherie ins Zentrum meiner Aufmerksamkeit gerückt.
Die Willhaben-Geschichte ist eine längere, ich erzähle sie euch zu einem späteren Zeitpunkt, da sie ein paar mehr Zeilen verdient. Vorerst möchte ich euch aber nur kurz mit dem (Haupt-)Ziel meiner Reise bekannt machen.

Kirgisistan (oft auch nur ‚Kirgistan‘ genannt) wird den meisten von euch ein Begriff sein. Auch, dass dieses Land in Zentralasien liegt. Spätestens bei der Frage nach den Nachbarländern – die bei der Millionenshow wohl schon mindestens eine 125.000€ Frage wäre – wirds dann knifflig.
Um ehrlich zu sein, ich hätte bis vor Kurzem auch einen Joker gebraucht: Kasachstan, China, Tadschikistan und Usbekistan.

Das klingt doch jetzt schon ein bisschen nach Abenteuer, oder? Welche Bilder euch jetzt wohl durch den Kopf jagen? Vielleicht dieselben wie die Meinen: weite Steppen, hohe Berge und menschenleere Hochebenen, einsame Jurten, Yaks und genügsame Menschen.
Mag sein, dass meine romantischen Vorstellungen nicht ganz der Realität entsprechen, aber genau das will ich ja herausfinden. Wer kennt nicht das Gefühl dieser besonderen Vorfreue?
So wie man sich früher auf die Bescherung zu Weihnachten gefreut hat, freue ich mich auf das Land, die Leute und all die Überraschungen, die eine solche Reise mit sich bringt.

Die Republik Kirgisistan war mit ihren 200.000km² einst Teil der Sowjetunion. Ich plane von Bischkek, der Hauptstadt Kirgisistans, weiter in den Süden des Landes zu fahren. Dort führt mich dann der Pamir-Highway, ein 1250km langer Abschnitt der M41-Fernstraße, weiter nach Tadjikistan.
Der Pamir-Highway ist die zweithöchst gelegene Fernstraße der Welt. Die Straße schlängelt sich teils über 4600m hohe Pässe um durch das Pamir-Gebirge zu kommen. Das klingt abenteuerlich, nicht? Ich will da hin! 🙂
Meine bisherigen Reisen habe ich meist als Backpacker oder als Herr meines eigenen Mietwagens bestritten. In Kirgisistan wartet jedoch etwas anderes auf mich. Es ist gelb, macht auf den ersten Blick vielleicht einen etwas unbeholfenen Eindruck und ES (besser gesagt ER) gehört mir.
Ich hab´ mir dort nämlich einen Bus gekauft. Tja, Leute, tut mir leid, Spoileralarm, denn somit könnt ihr euch die Geschichte mit dem Online-Inserat wahrscheinlich selbst zusammenreimen 🙂
ER ist eine perfekte Variante um unabhängig unterwegs zu sein, ohne mit einem Auge ständig auf das Rückgabedatum (geschweige denn das Rückflugdatum) schielen zu müssen. Denn: Ich kann mit IHM retour nach Europa fahren. Kann ich und werde ich auch. Sofern mir der Gott der Dreizylinder gnädig ist!
Ich machs spannend mit dem Bus, gell? Aber ihr dürft ruhig noch ein bisschen rätseln, welches Modell ich mir unter den Nagel gerissen habe 🙂

Und, wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben: Ein kleinwenig kirgisische Luft konnte ich ja bereits schnuppern: Vor wenigen Tagen kam ich von einem Kurztrip nach Bischkek zurück, bei dem ich den Bus mit Stefan, dem Vorbesitzer, inspizierte und den ‚Deal‘ schlussendlich dingfest machte.
Mit nach Hause genommen hab ich nicht nur erste berauschende Eindrücke von Kirgisistan, sondern auch ein gefilztes Wollschaf und eine aufkeimende Zuneigung für dieses besondere Gefährt!
Wir (ich geb´s zu, ich hole mir mit meiner Freundin Vanessa Verstärkung in den Bus) nehmen uns ab August 3 Monate Zeit, in denen wir den Alltag hinter uns lassen, Kirgisistan und den Pamir Highway zu erkunden und um hoffentlich mit IHM im Herbst in Österreich einzufahren.
Ich denke, fürs Erste habe ich euch genug Einblick in meine Pläne gegeben und ihr werdet mir zustimmen: Diese Reise hat das Zeug zum Abenteuer zu werden!

Einige Eckdaten unseres Abenteuers:

  • Start in Bischkek, der Hauptstadt von Kirgistan.
  • Erkundung von Kirgistan mit seinen Hochebenen, Seen und Gebirgen.
  • Anschließend Fahrt auf dem Pamir-Highway nach Tadjikistan.
  • Wenn wir mit IHM die bis zu 4600m hohen Pässe gut überwinden, gehts weiter nach Europa.
  • Die gesamte Route hätte eine Länge über 7000km…

to be continued 😉

Du willst meine Reise mitverfolgen? Kein Problem!

Dieser Blogartikel ist nur der Anfang der Geschichte. Ich möchte euch teilhaben lassen an meiner Reise.
IHM, dem fahrbaren Untersatz werde ich demnächst einen eigenen Blogartikel widmen. Schließlich ist ER ein richtiger Hingucker und nicht wegzudenken in meinem Masterplan 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*